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Bereichsübersicht von Was wir anbieten

Was wir anbieten

Ausbildungsangebote in unseren Lehrwerkstätten

Wohnen und Freizeit

Gruppen-, Freizeit- und Wochenendaktivitäten

Weibliche und männliche Jugendliche, die nicht täglich nach Hause fahren können, werden in koedukativ geführten Wohngruppen (Burschen und Mädchen) von Sozial- und ErlebnispädagogInnen betreut.

Trainingswohnungen

Die Jugendlichen werden durch die Aneignung lebenspraktischer Fähigkeiten und Kenntnisse auf ein (weitestgehend) selbstständiges Wohnen und eine bestmögliche gesellschaftliche Integration vorbereitet.

Die Betreuung in der Trainingswohnung unterstützt und fördert die Entwicklung einer zunehmenden Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Wohn-, Alltags- und Freizeitbereich.

Teilzeitbetreutes Wohnen

Diese Wohnform wird im ABZ im Anschluss an die Trainingswohnung angeboten und bereitet die Jugendlichen entsprechend ihren Fähigkeiten und ihren Interessen auf eine selbstständigere Form des Lebens vor.

Gruppen-, Freizeit- und Wochenendaktivitäten

Die Jugendlichen  werden während des Aufenthaltes im ABZ auf ein selbständiges und ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet, damit eine erfolgreiche Integration ins Berufsleben und in die Gesellschaft gelingen kann.

In den Gruppen werden das Frühstück und Abendessen gemeinsam eingenommen. Zwei mal in der Woche gibt es am Abend ein verpflichtendes Programm. An einem Abend mit der eigenen Gruppe um die Zusammengehörigkeit zu stärken und an einem anderen mit einer Neigungsgruppe. Die Jugendlichen können auch von sich aus Gruppenabende gestalten bzw. mitgestalten.

Das lebenspraktische Training beinhaltet die Vermittlung von Fertigkeiten zur Bewältigungen des Alltags wie Hygiene, Ordnung, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Kochen, Waschen, Bügeln, Gestaltung des Lebensraumes  und vieles andere mehr. Aggressions-Workout, Entspannungsübungen, gruppendynamische Übungen, Erarbeiten von Konfliktlösungsstrategien und  Rollenspiele stehen wie das Trainieren von Behördenwegen und das Gestalten von Festen im Jahreskreis auf dem Programm.

Das Basiswissen der Jugendlichen über Sexualität, AIDS, erste Hilfe, Anti-Rassismus, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, Suchtproblematiken und Beratungsstellen wird ständig erweitert.

Im hauseigenen Turnsaal und im Hallenbad werden zusätzlich zu anderen Freizeitbeschäftigungen sportliche Aktivitäten angeboten.

Individuelle Kompetenzförderung zur beruflichen Eingliederung

Im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung sorgt ein auf die einzelnen Bedürfnisse abgestimmtes Förder- und Sportprogramm für die bestmögliche Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt und unterstützt eine eigenverantwortliche sowie selbstständige Lebensführung. Bei Notwendigkeit kann auch psychologische Betreuung in Anspruch genommen werden. 

Folgende Dienstleistungen werden dabei angeboten:

Berufsausbildungsassistenz:

Laut Berufsausbildungsgesetz (BAG) ist ein Ausbildungsverhältnis im Rahmen einer integrativen Berufsausbildung durch die Berufsausbildungsassistenz (BAS) zu begleiten und zu unterstützen.

Insbesonders umfasst dies folgende Aufgaben:

Arbeitsassistenz:

Wir verstehen darunter eine ganzheitliche Beratung und Unterstützung beim beruflichen Einstieg unter Berücksichtigung der persönlichen Situation der bzw. des Jugendlichen sowie des sozialen Umfeldes. Vorausgesetzt wird, dass der/die Jugendliche entsprechende Verantwortung übernimmt und die Motivation zur beruflichen Integration vorhanden ist.

Sozialarbeit:

Sozialarbeit fördert die persönliche Entwicklung der Jugendlichen und befähigt sie ihre individuellen Probleme (wieder) selbst zu lösen und den Alltag zu meistern.

Medizinischer Dienst

Die Jugendlichen bedürfen unterschiedlicher medizinischer Betreuung. Die Verantwortung darüber wird besonders bei intern untergebrachten Jugendlichen von den Eltern an die Einrichtung selbst delegiert. Der medizinische Dienst umfasst die Koordination der Betreuung, die Erstversorgung bei Verletzten in den Werkstätten und im Krankheitsfall, die Gesundheitsvorsorge und die Versicherungskoordination.

Psychologischer Dienst

Basierend auf dem Ziel der Ausbildung (Vermittlungsfähigkeit und soziale Integration) steht am Beginn der Tätigkeit des psychologischen Dienstes die Erfassung der individuellen Problemstellung sowie die Erfassung der vorhandenen Ressourcen.
Das Erkennen und Verstehen der Problemstellung ist ein fortlaufender Prozess in der Zeit der Ausbildung, der mit dem Erstgespräch und der Eingangsdiagnostik beginnt und in laufende Beobachtungen übergeht. Dabei stellt sich die Frage, um welche Problemstellung es in der jeweiligen Situation geht. Immer wieder neue und bereits gefasste Hypothesen über die individuelle Problematik des einzelnen Jugendlichen müssen im Prozess der Begleitung des Jugendlichen durch die Ausbildung laufend verändert und in die Definition erreichbarer Ziele eingebunden werden.
Diagnostik, Beratung und Vermittlung in einem interdisziplinären Team stellen einen wesentlichen Aufgabenbereich des psychologisch-therapeutischen Dienstes dar. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Therapievermittlung bei massiven Defiziten, sowie in der Krisenintervention bei persönlichen aber auch sozialen Problemstellungen und in der Planung präventiver Maßnahmen unter Einbeziehung des gesamten Umfeldes.

Kontakt

Diplom-Sozialarbeiterin Karin Hackler

Tel.: 0316/692576 DW 36
Fax: 0316/692576 DW 66
Email: karin.hackler@stmk.gv.at